"Wie Gebet verbindet" - Matthäus 18,15-20

In der letzten Predigt habe ich mit euch darüber nachgedacht, wie das Gebet verändert. Jede Verheißung über das Gebet ist an eine Bedingung geknüpft. Meine Bitten werden nicht einfach so erfüllt, wie es mir gefällt. Bei vielen Aussagen ist das deutlich („in meinem Namen…“, „nach seinem Willen…“, „wenn ihr glaubt…“), aber es gibt mindestens zwei Verse in der Bibel, wo das erst auf den zweiten Blick klar wird. Den einen habe ich mit euch letztes Mal angeschaut. „Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, dann werdet ihr es erhalten.“ (Mk 11,24) Die Bedingung bestand darin, dass jede Bitte in das Gebet, das vertrauensvolle Gespräch mit Gott eingebettet ist (Richte dich an Gott). Und sie hängt daran, dass ich diesem Herrn glaube (Rechne mit seiner Macht). Wenn ich ihm vertraue, dann rechne ich mit seiner Macht und überlasse ihm auch die Lösung. Die Frage ist nur, ob ich auch bereit bin, seine Antworten zu hören (Achte auf dein Herz). Denn was für mich gut ist, lege nicht ich fest, sondern Gott. Und sein Ziel ist immer, mich näher zu ihm zu führen.
Die zweite Verheißung, die auf den ersten Blick keine Einschränkung enthält, lautet: „Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.“ (Mt 18,19)
Es ist ein Segen, wenn ich mit anderen zusammen beten kann. Das Gebet verbindet. Wir richten uns gemeinsam auf Gott aus und können uns gegenseitig bestärken und unterstützen. Jede Gebetsgemeinschaft ist ein Schatz. Und es ist gut, wenn uns gemeinsam dieselbe Sache wichtig ist. Aber wird dieses Gebet eher erhört, als wenn ich allein bete? Bekommt eine Bitte dadurch mehr Gewicht? Handelt Gott anders, wenn viele beten? Gibt es einen Unterschied zwischen meinem persönlichen Gespräch mit Gott und der gemeinsamen Bitte?
„Wenn zwei unter euch eins werden.“ Im Griechischen steht hier „symphoneo“, das hat etwas mit Symphonie zu tun und bedeutet wörtlich übersetzt „übereinstimmen, zusammenklingen“. Da muss also eine gemeinsame Überzeugung sein. Da übertönt nicht einer den anderen, sondern es klingt etwas miteinander. Mit unterschiedlichen Tönen, aber im gleichen Akkord.
Nun gibt es aber viele Dinge, wo zwei sich einig sind und Gott bitten. Und trotzdem geschieht oft nicht, was sie sich wünschen und erbitten.
Ich kann auch diese Verheißung nur etwas besser verstehen, wenn ich den Zusammenhang anschaue, in dem Jesus sie gesagt hat.
„Sündigt dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein.
Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.
Hört er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir,
damit jede Sache durch den Mund von zwei oder drei Zeugen bestätigt werde.
Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde.
Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner.
Ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein,
und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.
Ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen,
so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.
Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“
(Mt 18,15-20)

Ohne Sünde (gereinigt)
Mich hat dieser Zusammenhang erstaunt. Aber je länger ich darüber nachdenke, macht er Sinn. Die Verse 15-17 zeigen, wie man mit falschem Verhalten in der Gemeinde umgehen soll. Sie werden oft unter die Überschrift „Gemeindezucht“ gestellt. Aber das trifft es nicht richtig. Denn erstens gab es zur Zeit von Jesus noch gar keine Gemeinde nach unserem Verständnis und er spricht hier wörtlich von „Versammlung“. Und zweitens entdecke ich hier keine strengen Richtlinien für Zucht und Ordnung, sondern wertvolle Hilfen, die für eine liebevolle Eindeutigkeit sorgen sollen.

Es geht darum, wenn du bemerkst, wie sich einer deiner Glaubensgeschwister falsch verhält und offensichtlich Sünde tut. Das kommt immer wieder vor. Da setzt einer Gerüchte in die Welt, vergiftet die Atmosphäre mit bissigen Kommentaren, sagt nicht die Wahrheit, behandelt seine Familie abwertend, ist nicht bereit zu vergeben... Jede Sünde stört die Gemeinschaft. Denn Menschen leiden unter diesem Verhalten, vielleicht auch du selbst. Und der Rat von Jesus lautet: „Geh hin, sprich ihn darauf an, weise ihn zurecht!“ Er sagt nicht: Halte dich von ihm fern, schreib einen Brief, rede mit anderen darüber…, sondern suche das persönliche Gespräch! Denn das Ziel ist, deinen Bruder oder deine Schwester zu „gewinnen“. Die Beziehung wieder in Ordnung zu bringen. In dem Moment, wo Sünde da ist (Misstrauen, Neid, Vorwürfe) geht immer etwas verloren. Wem ich nicht in die Augen schauen kann, mit dem kann ich auch nicht gemeinsam die Hände falten. Das gemeinsame Gebet ist immer daran gebunden, dass die Sünde ausgeräumt ist, dass wir einig sind in Jesus.

Dieser Zusammenhang von Vergebung und Gebet kommt immer wieder in der Bibel vor.
Mk 11,25 „Wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Übertretungen.“
Mt 5,23+24 „Wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe.“
Jak 5,16 „Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.“
Und auch in diesem Text erzählt Jesus direkt danach das Gleichnis, in dem er die Vergebung betont (Mt 18,21-35 „Wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, der an mir sündigt?“)
Weil Sünde die Einheit verhindert, ist der erste Schritt die Bereinigung. Sprich es an und räum es aus.

Wenn das im persönlichen Gespräch nicht möglich ist, lautet der Rat von Jesus, noch ein oder zwei Geschwister dazu zu holen. Diese beiden neutralen Zeugen sollen die Sache prüfen. Sie stärken meine Position und überführen den anderen. Oder sie rücken die Dinge zurecht. Denn vielleicht liege ich ja falsch…
Ich habe während meiner Zeit im Predigerseminar zwei Jahre lang einen Chor geleitet. Bei einer Probe klang ein Lied immer sehr merkwürdig und überhaupt nicht so, wie ich es im Ohr hatte. Ich habe den Sängern gesagt, dass sie doch einfach singen sollten, was da in den Noten steht, aber es wurde nicht besser. Bei der nächsten Probe war eine Sängerin dabei, die beim letzten Mal gefehlt hatte. Als wir das Lied wieder übten und an die kritische Stelle kamen, sagte sie: „Olaf, du gibst immer die falschen Einsätze!“

Die Zeugen sorgen für die Prüfung. Aber auch ihr Ziel ist es, den Bruder zu gewinnen. Erst wenn das nichts verändert, soll öffentlich in der Versammlung darüber gesprochen werden und wenn nötig, die Konsequenz gezogen werden. Manchmal muss eine Trennung vollzogen werden, um einen größeren Schaden zu vermeiden. (Hebr 12,15: „Achtet darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch sie verunreinigt werden.“). Aber der Mensch, der wegen seines Verhaltens aus der Versammlung ausgeschlossen wird, soll wie ein „Heide und Zöllner“ sein. Zöllner waren Menschen, um die Jesus sich besonders gekümmert hat und die von ihm gesucht wurden! Und zu den Heiden hat er seine Jünger nach der Auferstehung geschickt, um sie mit dem Evangelium einzuladen. Jesus sagt nicht: Schreib diesen Menschen ab, er ist eben unverbesserlich! Sondern: Begegne ihm weiter mit Liebe. Halte dein Herz und dein Haus für ihn offen. Denn das Ziel ist, dass er wieder umkehrt in die Gemeinschaft und gewonnen wird.

„Wenn zwei unter euch eins werden“ Diese Haltung ist die Voraussetzung für das Gebet. Dass wir ehrlich sind vor Gott und uns untereinander vergeben. Denn wir können zu Gott kommen, wie wir sind. Ich darf in seiner Gegenwart sein, wenn ich müde oder krank bin, arbeitslos oder pleite, alleinstehend, mit geplatzten Träumen und einem leeren Herzen. Aber die Sünde hat bei ihm keinen Platz. Sie muss immer vorher ausgeräumt sein. Wer die Vergebung nicht annimmt, die Jesus schenkt, kommt in Gottes Gegenwart nicht zur Ruhe. Und wer nicht vergibt, findet keine Einheit im Gebet.

Genauso gilt das für uns als Gemeinde. Wir dürfen Fehler machen, wir haben unsere Geschichte, Vorlieben und Gewohnheiten. All das hält Gott aus. Aber wir können nicht mit unserer Sünde in seine Gegenwart kommen. So können wir ihn nicht von Herzen anbeten – egal, wie gut die Musik ist und wie schön es klingt! Und so können wir ihn nicht von Herzen bitten. Denn jede Sünde verhindert die Einheit. Jesus sagt: „Wenn zwei unter euch eins werden“ Das bedeutet: Räumt die Sünde aus! Nehmt seine Vergebung in Anspruch und vergebt einander.
Der zweite Gedanke:

Mit dir (geprüft)
„Wenn zwei unter euch eins werden …, worum sie bitten wollen…“ Wenn zwei Menschen das gleiche sagen, meinen sie noch lange nicht dasselbe. Denn ich bin nie ganz objektiv. Ich bringe meine Geschichte mit – auch ins Gebet. Darum ist es gut, wenn wir gemeinsam darauf schauen, worum wir bitten. Ist es nur mir wichtig? Bin ich zu einseitig?
In der Gemeinschaft bitte ich anders. Denn mein Blick wird weiter. Was ist uns gemeinsam wichtig? Wofür stehen wir zusammen ein? Und was ehrt Gott? Es ist immer noch mein Anliegen (Wohnung, mein Zeitplan passt, meine Kraft reicht…), aber ein anderer trägt es mit.
Jeder hat einen anderen Blickwinkel und Schwerpunkt. Ich erlebe das oft beim Männergebetskreis, wenn wir füreinander beten. Wir sprechen vorher darüber, wir hören einander zu. Und dann betet jeder mit seinen Worten, mit dem, was er weiß und ihm wichtig ist. Der eine ruhig, sachlich und mit wenigen Worten. Der andere betroffen und bewegt. Dadurch bekommt das Gebet eine viel größere Spannweite. Was mich aufgeregt hat, sieht ein anderer viel nüchterner. Und was mich bisher nicht interessiert hat, wird mir plötzlich wichtig. Das Gebet und unsere Bitte bleibt nicht bei mir, meinen Anliegen und meiner Sicht, sondern es dient der Gemeinschaft. Es verbindet uns miteinander.
Und damit prüfen wir auch: Deckt sich das mit Gottes Wort? Ist es wirklich gut? Oder hat sich einer in eine Richtung verrannt.

Der Vorteil der gemeinsamen Bitte ist: Hinterher können wir uns gegenseitig daran erinnern und entdecken, wie Gott gehandelt hat. Was geschehen ist, was sich verändert hat. Denn zwei Menschen erleben mehr als einer, sechs Augen sehen mehr und acht Ohren hören mehr. Wo mehr Beobachter sind, gibt es mehr zu danken.
„Wenn zwei unter euch eins werden…, worum sie bitten wollen.“ Ich liebe diese gemeinsamen Gebetszeiten. Denn dort wird etwas von der Einheit spürbar, wenn wir gemeinsam eine Sache prüfen, für sie eintreten und uns Gott anvertrauen. Aber die Größe macht es nicht. Das Gebet von zweihundert ist für Gott nicht wichtiger oder mehr wert, als das Gebet von zweien. Es beeindruckt ihn nicht, aber es verbindet uns.
Die Bitte bekommt nicht mehr Gewicht oder Bedeutung, aber eine größere Tiefe. Das Gebet stärkt unsere Gemeinschaft und unser Vertrauen auf Gott. Denn ich bete anders, wenn ein anderer mithört und mitbetet. Und es berührt mich, wenn ein anderer für mich und mein Anliegen betet.
Darum heißt der dritte Gedanke:

Von Gott (gesegnet)
Es gibt keine Verheißung in der Bibel, die sagt: Wenn du etwas Bestimmtes tust (mindestens zu zweit, „in Jesu Namen“ sagen, knien, 2 Stunden fasten..), erhältst du worum du bittest. Jesus hat keine Erfüllungsgarantien gegeben. Aber immer eine Antwort versprochen. Denn in jedem Gebet mache ich mich abhängig von Gott. Er hat die Macht und ich überlasse ihm die Entscheidung und die Antwort. Auch in dieser Gebetsverheißung ist das so. Wörtlich übersetzt lautet sie: „Wenn zwei von euch auf der Erde übereinstimmen, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.“

Wir bitten „auf der Erde“. Hier ist unser Arbeitsfeld. Hier sind wir zuständig für die Einheit und die Gemeinschaft. Aber wir haben auf der Erde auch nur eine begrenzte Sicht. Wir können nicht alles überblicken und verstehen.
Aber jede Antwort auf die Bitte kommt von oben, vom „Vater, der in den Himmeln ist“. Er hat eine völlig andere Übersicht und trifft seine souveränen Entscheidungen. Ich mache mich im Gebet von diesem liebevollen Vater abhängig. Und wieder heißt es (ähnlich wie in Mk 11,24) „es wird ihnen werden“. Mir fällt es zu. Ich bekomme seine Antwort, ich erlebe, wie Gott handelt. Aber ich ordne mich unter seinen Willen. Was er gibt, ist gut und richtig. Im Himmel geschieht sein Wille. Und ich will hier auf der Erde bereit sein, ihn zu erkennen und zu empfangen.

„Es wird ihnen werden“, das bedeutet: wir bekommen, was wir brauchen. Es ist vielleicht nicht so, wie wir es erhofft haben, aber es ist gut. Unsere Bitten schaffen nicht alle Probleme aus der Welt, sie nehmen nicht alles weg, was mich belastet. Aber sie schenken uns etwas, das sich nie verändert und immer gilt.
Das fasst der letzte Vers in diesem Abschnitt zusammen. „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“

Jesus sagt damit: „Wo ihr übereinstimmt und eins werdet, wo ihr die Sünde ausräumt und in meinem Namen, unter meiner Herrschaft zusammen seid, da entdeckt ihr das Wichtigste: Ich bin da!
Ihr erlebt die Gemeinschaft mit mir. Durch euer gemeinsames Gebet geschieht etwas. Ihr bekommt das größte Geschenk. Euer Herz wird verändert und eure Gemeinschaft vertieft. Das Gebet verbindet.“


In einer Legende heißt es:
Am Rande der Wüste lebte ein Einsiedler. Eines Tages besuchte ihn ein Mann und sagte: „Ich lese so viele gute Texte, studiere die Bibel und bete. Aber es ist alles umsonst. Ich komme Gott nicht näher. Es bleibt nichts hängen und mein Leben verändert sich nicht.“
Der Einsiedler hörte ihm zu, zeigte dann auf einen schmutzigen Weidenkorb und sagte: „Hol mir damit Wasser aus dem Brunnen.“ Der Mann nahm den Korb, füllte ihn mit Wasser und trug ihn zurück. Aber als er ankam, war nichts mehr drin. „Geh noch einmal!“, sagte der Einsiedler. Der junge Mann tat es. Zweimal, dreimal, viermal. Immer wieder füllte er Wasser in den Korb und es lief auf den Boden. Nach dem fünften Mal rief er: „Das hat doch keinen Sinn! Da bleibt nichts drin!“ Der Einsiedler sagte: „Aber schau dir den Korb an. Er ist sauber. So geht es dir mit deinen Bemühungen. Du hältst deinen Einsatz für vergeblich. Du wünschst dir ein anderes Ergebnis. Aber ohne dass du es merkst, klären diese Zeiten mit Gott deine Gedanken und reinigen dein Herz.“

Ich bitte oft: „Herr, fülle mein Leben!“ Aber er sorgt oft erst dafür, dass es rein wird, bevor das hinein kann, was er mir schenken will. Gerade das Gebet mit anderen hilft mir, mich zu prüfen. Darum macht Jesus Mut zu diesen Gebetszeiten. Betet miteinander, bringt eure Bitte gemeinsam vor Gott.

„Wie gut und wohltuend ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen… Denn dort verheißt der HERR Segen und Leben bis in Ewigkeit.“ (Psalm 133,1+3)
Der Segen ist nicht die Erfüllung meiner Bitten, sondern die Verbindung mit Gott. Denn er schenkt mir alles, was mich näher zu ihm bringt. Was die Gemeinschaft mit ihm stärkt und mein Vertrauen zu ihm vertieft. Und dann entdecke ich immer mehr, was er tut.
„Wenn zwei von euch auf der Erde übereinstimmen, irgendeine Sache zu erbitten,
so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.
Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“
Amen